Über das Blog

Warum Merkel?

Sie ist deutsche Kanzlerin, die erste Frau in dieser Position und gehört zu den mächtigsten Menschen der Welt. Darum.

Warum ein Blog?

Angela Merkel ist die erste deutsche Kanzlerin, die im Netz und den Sozialen Netzwerken wirklich stattfindet. Es gibt unzählige Texte, Bilder, Videos zu ihr und die schiere Zahl bedarf einer gründlichen Recherche. Und das zusätzlich zur bestehenden Literatur. Meine Recherche zu Merkel wird hier dokumentiert und multimedial aufgearbeitet. Denn für ein umfassendes Bild von Angela Merkel bedarf es mehr als Text. Entsprechend soll Material gesammelt und produziert werden und eben auch im Netz geteilt und verbreitet werden. Dabei soll die ganze Schönheit der Internetkommunkation genutzt werden, jedoch auch ein wissenschaftlicher Anspruch erfüllt werden. Auch geht es um die einfache und lockere Vermittlung zum Teil sehr anstrengender und dröger Themen, die dank der vielen Möglichkeiten eines Blog witziger und eingänglicher vermittelt werden können. Um die Komplexität abzubilden sind die drei der Kategorien auf diesem Blog unterschiedlich im Stil angelegt. Kommentare erläutern eine Situation, weisen auf Groteskes hin oder erzählen eine Geschichte, die Politik ein wenig erfahrbarer macht. Das alles in der sachlichen Nüchternheit(**) des Netzes und in möglichst lockerer Sprache. Analysen geben theoretische und substantielle Einblicke und sind entsprechend ein wenig theorielastig in der Sprache. Und eventuell mit langen Sätzen bestückt. Zu guter Letzt gibt es dann noch die Kategorie Biographie, die dazu dient das Leben der Angela Merkel anekdotisch zu beleuchten und ihre Lebensstationen in den Kontext ihrer Kanzlerinnenschaft zu stellen.

Was ist das Ziel?

Analyse, Dokumentation und unabhängige Berichterstattung. Deswegen ist es auch kein nicht-kommerzielles Blog. Langfristig soll aus der Recherche eine Biographie entstehen, die wissenschaftlicher und seriöslicher angelegt ist als das Blog, was aber in der Natur des Mediums liegt. Letztlich soll ein Blick auf Merkel eingenommen werden, der in der Öffentlichkeit bisher fehlt. Ein kritischer, analytischer, ein netzaffiner und auch feministischer Blick. Denn im Feminismus findet Angela Merkel nicht wirklich statt abseits der uneingeschränkten Bewunderung einer Alice Schwarzer. Und das findet sie wahrscheinlich auch ganz gut. Also wird es Zeit das zu ändern. Und 10 Jahre nachdem sie das erste Mal Kanzlerin wurde ist genau der richtige Anlass. Achja. und Spaß soll es auch machen.

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Julia und ich bin Politikwissenschaftlerin und Autorin. Außerdem war ich auch mal selbst in der Parteipolitik aktiv. Ich habe mich deswegen viel mit deutscher Politik und Geschichte, Parteien, Macht, Internet und Feminismus beschäftigt. Entsprechend lag es für mich nahe mich mit Angela Merkel auf einem Blog auseinanderzusetzen. Ich will versuchen zu verstehen und darzustellen, welchen Machttyp Merkel verkörpert und was wir daraus über Geschlecht und Macht lernen können. Außerdem will ich das Bild von ihr komplettieren, abseits von holzschnittartigen Portraits, die sich meistens in sexistischen Klischees oder einer bizarren Distanz erschöpfen. Oder natürlich abstrusen Verschwörungstheorien.

Formalien

Zum einen wird rudimentär gendergerechte Sprache benutzt – also lange nicht so konsequent, wie es sein könnte. Wir wollen klein anfangen. Außerdem wird es eine strenge Kommentarpolitik geben – diskriminierende und beleidigende Sprache wird nicht geduldet bzw. freigeschalten. Ich behalte mir auch vor die Kommentarfunktion in einzelnen Fällen komplett abzustellen. Dieses Blog soll ein Ort sein, wo Leute gerne hinklicken, um sich auf nicht allzu anstrengende Art mit der „Chefin von Deutschland“ zu beschäftigen. Und nichts ist anstrengender als gräßliche Kommentare. Das Blog steht uner cc-Lizenz. Die genutzten Bilder sind auch unter cc-Lizenz. Nur bei den Gifs ist es irgendwie anders.

Gender und Sprache

Ein Blog, das sich mit Geschlecht beschäftigt ist vor verschiedene Probleme gestellt. Grundsätzlich ist mein persönliches Verständnis, dass Geschlechtlichkeit wesentliches Strukturmerkmal menschlicher Gesellschaft ist. Geschlecht bestimmt große Teile des täglichen Lebens, vererbt sich. Die Kategorien „Frau“ und „Mann“ sind gesellschaftliche. Um daraufhin zu weisen,  schreibe ich Mann* und Frau*.

(**) Internethumor!

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